
Die erste Fahrt im Jahr 2019 steht unter dem Motto Jung und Alt. Dies betrifft sowohl unsere Fahrtengruppe als auch das Programm der Fahrt. Im Mittelpunkt der Fahrt steht die erfolgreiche Altenarbeit im Sozialzentrum und das Stipendienprogramm.
Die erste Fahrt im Jahr 2019 steht unter dem Motto Jung und Alt. Dies betrifft sowohl unsere Fahrtengruppe als auch das Programm der Fahrt. Im Mittelpunkt der Fahrt steht die erfolgreiche Altenarbeit im Sozialzentrum und das Stipendienprogramm.
Im schönsten Spätsommer fahren Christian, Agnes und Hanna in die Republik Moldau. Doch nicht nur die reifen Felder sondern auch die guten Entwicklungen im Sozialzentrum erfreuen die Gruppe. Diese wäre ohne Ihre Unterstützung nicht möglich gewesen.
Auf dieser Reise ging es vor allem um die Auswahl neuer Schülerinnen und Schüler für das Stipendienprogramm. Bei den „Hausbesuchen“ in den Familien wird uns aber auch immer wieder deutlich vor Augen geführt, unter welchen verarmten Bedingungen viele Kinder und Jugendliche leben müssen.
Bei unseren Gesprächen in Schulen, Kindergärten und dem Sozialamt haben wir sehr beeindruckende Mitarbeiterinnen kennengelernt, die sich mit großem Engagement und Durchhaltevermögen für Kinder, Jugendliche und Bedürftige einsetzen.
Im August war wieder eine kleine Gruppe von uns in der Republik Moldau. Es ist eine Sommerfahrt, das merken wir deutlich: Schon beim Aussteigen aus dem Flugzeug kommen wir uns vor, als spazierten wir geradewegs in einen Backofen.
Grauer Himmel und kalter Nieselregen begrüßen uns Mitte Oktober in Moldova. Umso schöner die freundlichen Begegnungen, die wir erleben dürfen: herzliche Gastgeber, „unser“ Sozialzentrum und viele motivierte Stipendiaten.
Fünf junge Menschen unterwegs in der Republik Moldau. Vieles hatte sich geändert. Rumänien gehört zur EU und verfügt über eine gut ausgebaute Autobahn. Für den Weg von Berlin nach Sibiu brauchen sie nur einen Tag. Das Sozialzentrum läuft nun seit einigen Jahren und gehört zum Dorf so fest dazu, wie es einst der Kindergarten tat.
Ein Finanzskandal beutelt das Land und verschlimmert die soziale Not. Es gibt aber auch Lichtblicke: ein neues Zuhause für junge Menschen mit Behinderungen, „unser“ Sozialzentrum mit großem Zulauf und voller Leben sowie Stipendiaten, die den Start ins Berufsleben gemeistert haben.
Rada ist ehemalige Stipendiatin unseres Stipendiumprogrammes. Nach der 9. Klasse hat sie in der Hauptstadt Chisinau die Berufsschule besucht und Elektroanlagenmonteurin gelernt. Jetzt hat sie eine Stelle bei einer deutschen Firma. Letztes Jahr machte sie dort ihr Berufsschulpraktikum und wurde übernommen.
Tatiana ist ehemalige Stipendiatin unseres Stipendienprogrammes. Nach der Dorfschule war sie vier Jahre auf dem „Colegiul pedagogic-industrial“. Dort machte sie nach drei Jahren Abitur und schloss nach vier Jahren mit einer pädagogischen Spezialisierung das Colegiul ab. Heute ist sie Lehrerin für Ethik und Musik und arbeitet nebenbei im Kindergarten.