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MoldovaAdmin

Junge Menschen aus Deutschland und Moldau begegnen sich

By Nicht kategorisiert

Förderung der Stiftung West-Östliche Begegnungen ermöglicht deutsch-moldauischen Jugendaustausch

Vom 15. bis 25. Oktober 2026 reisen zwölf junge Menschen im Alter von 16 bis 18 Jahren aus Dresden und Duisburg in die Republik Moldau, um gemeinsam mit den Stipendiat:innen der Moldovahilfe eine Woche voller Begegnungen, gemeinsamer Aktivitäten und kulturellem Austausch zu erleben. Ermöglicht wird der Jugendaustausch durch die Förderung der Stiftung West-Östliche Begegnungen.

Organisiert wird das Projekt von der Moldovahilfe e. V. und ihrem langjährigen moldauischen Partnerverein vor Ort FC Bethania. Seit mehr als 20 Jahren verbindet beide Vereine eine enge Partnerschaft. Gemeinsam betreiben sie ein Sozialzentrum in Costangalia und unterstützen benachteiligte Jugendliche durch ein Stipendienprogramm.

Im Mittelpunkt des aktuellen Austauschs stehen die Jugendlichen selbst. In Chișinău, Cahul und Costangalia erkunden deutsche und moldauische Teilnehmer:innen gemeinsam die Städte und ihre Umgebung, lernen das Leben vor Ort kennen und engagieren sich im Sozialzentrum. Gemeinsames Kochen, Sport, kulturelle Aktivitäten und Gespräche schaffen Raum für persönliche Begegnungen und gegenseitiges Kennenlernen.

Auch die Auseinandersetzung mit Europa, Jugendkultur und europäischer Identität gehört zum Programm.  Das Besondere: Die Jugendlichen gestalten den Austausch selbst mit. In deutsch-moldauischen Tandems übernehmen sie Verantwortung für einzelne Programmtage und bereiten die Begegnung gemeinsam vor.

Die Förderung der Stiftung West-Östliche Begegnungen macht diese persönliche Begegnung über Grenzen hinweg möglich. Sie unterstützt damit einen Austausch, bei dem aus unterschiedlichen Lebenswelten gemeinsame Erfahrungen und neue Freundschaften entstehen.

Die Jugendlichen werden ihre Reise und ihre Begegnungen dokumentieren und über ihre persönlichen Social-Media-Kanäle sowie die Kanäle der Moldovahilfe teilen. So sollen auch andere junge Menschen neugierig auf die Republik Moldau und auf den europäischen Austausch werden.

Moldovahilfe e. V. und FC Bethania setzen damit ihre langjährige Freundschaft fort – und geben sie zugleich an die nächste Generation weiter.

Die Gegenwart ist jetzt!

By Fahrtberichte

Wir waren dieses Jahr vom 1. bis 8. März in der Republik Moldau. Diese Woche beginnt mit Martisor am 1. März, an dem der Frühlingsanfang gefeiert wird; der Sieg des Frühlings über den Winter, symbolisiert durch die Farben weiß und rot. Es gibt viele Legenden dazu. Man schenkt sich kleine Anstecker aus roten und weißen Schnüren, rote und weiße kleine Anhänger etc., auch wir bekamen in dieser Woche viele Anstecker geschenkt.

Ebenso verhielt sich das Wetter bilderbuchmäßig. Zum 1. März kam die Sonne, die Schneeglöckchen erblühten und es waren nur noch kleine Schneeinseln auf den grünen Wiesen zu sehen.

Von der Freude über den Frühling geht es weiter zum 8.März, dem Frauentag. Ursprünglich ja ein Tag, an dem für die Rechte der Frauen (zum Beispiel dem Frauenwahlrecht) frau auf die Straße ging, ist es hier seit langem ein Tag, an dem den Müttern gedacht und gedankt wird. In Schulen und Kindergärten und auch im Sozialzentrum fanden Feiern statt, zu denen die Mütter geladen sind, die Kinder sagen Gedichte auf, singen machen kleine Aufführungen, es gibt Blumen für die Mütter.

Unser Team im Sozialzentrum hatte Seniorinnen aus dem Dorf eingeladen. In traditioneller Tracht sangen sie Lieder, die von der Liebe zur Mutter handelten. Die Zuhörerinnen hatten Tränen in den Augen und freuten sich über die überreichten Blumen.

Wie ist es mit den Mütterchen und Väterchen, die in die Jahre gekommen sind und im Dorf wohnen?

Kyrill lernten wir als jungen Großvater kennen. Er war höchstens Anfang 50 und zog zusammen mit seiner Frau die Enkelkinder groß. Denn deren Eltern waren zum Arbeiten ins Ausland gegangen. „Die Kinder bleiben bei den älteren Geschwistern und Großeltern zurück“ schrieben wir damals. Die Enkelkinder haben nun eigene Kinder, leben auch schon lange nicht mehr auf dem Dorf, sondern in der Hauptstadt Chisinau oder im Ausland.  Kyrill lebt mit seiner nun an Demenz erkrankten Ehefrau weiterhin auf dem Dorf. „ Die Alten bleiben ohne Kinder und Enkelkinder zurück“, könnten wir nun schreiben.

Die Probleme des demographischen Wandels beschleunigen sich, jeder 3. Moldauer wohnt in der Hauptstadt, hier sind die Gehälter, aber auch die Mieten höher, die ländlichen Gebiete überaltern.

Für Kyrill und die Dorfbewohner seiner Generation ist die Zukunft begrenzt. Die Gegenwart ist wichtig und die findet jetzt statt.

Jetzt werden Sozialküchen und persönliche Unterstützungen, wie sie das Team im Sozialzentrum anbietet, gebraucht.

Jetzt brauchen wir Sie und Euch, liebe Mitmenschen, jede finanzielle Unterstützung hilft jetzt.

 

Heiß diskutiert

By Allgemein

Gründungsmitglied und Vereinsvorstand Dr. Christian Naundorf wurde vom Moldova Institut Leipzig zu einer Podiumsdiskussion unter dem Titel „Mehr als Geopolitik. Aktuelle Perspektiven auf die Republik Moldau und ihre Bevölkerung“ eingeladen.

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Weihnachtsoratorium für’s Sozialzentrum

By Allgemein

Das Team der Moldovahilfe und die Menschen im Sozialzentrum sagen „Danke!“. Ein großartig organisiertes Konzert mit unzähligen engagierten Musiker:innen machte es möglich:

Für die Arbeit im Sozialzentrum wurden knapp 4000€ gesammelt! Unglaublich! Als Zeichen der Anerkennung und der Dankbarkeit haben die Menschen im Sozialzentrum gemeinsam dieses Poster gestaltet. Sie sagen „Mulţumim“ – Wir danken! Das Poster zeigt Dankbarkeit für ein erfülltes Jahr 2024. Das Team, die Kinder und die Senior:innen wissen, dass all die Aktionen und Ausflüge ohne Spendengelder nicht möglich wären. Dank des Konzertes und den gesammelten Spenden wird auch das Jahr 2025 erfüllt sein mit sorgenfreien, abwechslungsreichen Nachmittagen im Sozialzentrum, Ferienangeboten und Ausflügen – Dinge, die den Kindern und Senior:innen ohne Ihre Unterstützung verwehrt bleiben würden.

Erweiterung der Sozialküche

By Projekte

Erweiterung der Sozialküche ins Dorf Cîșla 🍲🧑🏻‍🍳

In Zusammenarbeit mit dem Team des Sozialzentrums und dem Bürgermeister von Cîșla wurde zum 01. September 2024 die Versorgung bedürftiger Menschen mit einer Mahlzeit auf das Dorf Cîșla erweitert. 10 bedürftige Menschen im Nachbardorf Coștangalias können nun von Montag bis Freitag täglich eine warme Mahlzeit erhalten!

Nur 2€ kostet ein Essen – mit einer Spende von 10 € kann eine Person bereits fünf Tage versorgt werden!

Doch noch können wir die Aufrechterhaltung der Erweiterung nicht garantieren. Wir brauchen Ihre finanzielle Unterstützung! Helfen Sie hier:

Erweiterung der Sozialküche

Erweiterung der Sozialküche

Preisspanne: 10,00€ bis 100,00€

Um die Versorgung in Cîșla auch in Zukunft aufrecht erhalten zu können, sind wir auf Ihre Unterstützung angewiesen. Spenden Sie hier! Nur 2€ kostet eine Mahlzeit – mit einer Spende von 10 € kann eine Person bereits fünf Tage versorgt werden!

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