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    Evangelische Moldovahilfe Berlin e.V.
    Brunnenstr. 162
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  • Geschichte

    Hier finden Sie einen kleinen Überblick über unsere bisherigen Tätigkeiten, allerdings ohne den Anspruch auf Vollständigkeit!

    1985 Der Anfang: Andreas Bodemann fährt zu einer Hochzeit nach Brasov (Kronstadt) in Rumänien. Kontakte zu deutschen Brüdergemeinden entstehen. Als Reaktion auf die dort erlebte Not ruft er in Berlin einen kleinen Freundeskreis ins Leben, der in Rumänien helfen will.
    1986 – 1989 Unter Ceausescu durfte man keine offiziellen Hilfstransporte machen. Als Touristen „getarnt“ haben wir Hilfsgüter geschmuggelt oder postlagernd an uns selbst nach Rumänien gesandt, um sie dort abzuholen und zu verteilen. Auf diesen Wegen brachten wir Kleidung, Lebensmittel und Bibeln nach Brasov.
    1990 – 1992 Nach der „Revolution“ ist Rumänien plötzlich in den Medien präsent. Gleichzeitig haben wir erstmals die Möglichkeit, unsere Hilfe öffentlich zu machen und auch offizielle Hilfstransporte mit Kleidung, Lebensmitteln und Medikamenten durchzuführen. Ziel ist die rumänische Moldauregion im Nordosten des Landes. Dort lernen wir auch die Krankenschwester Angela kennen, mit der wir seither zusammenarbeiten.
    1993 Wir wollen die Hilfslieferungen nicht zu einer Dauereinrichtung werden lassen, beenden die Transporte und beschließen, uns der Projektarbeit im Sinne der „Hilfe zur Selbsthilfe“ zuzuwenden. Verschiedene Ideen dazu werden geprüft.
    1994 Unser erstes größeres Projekt: Zusammen mit dem Leiter der Brüdergemeinde von Ciohorani, Bruder Luca, kaufen wir einen Traktor und landwirtschaftliche Geräte. Der Traktor ist noch heute im Einsatz.
    1996 Zusammen mit der Krankenschwester Angela fahren wir zum ersten Mal in den Süden der Republik Moldau. Kontakte zur Baptistengemeinde und Valeriu entstehen.
    1997 – 2000 Wieder machen wir kleine Hilfstransporte, diesmal nach Moldawien. Und wieder geben wir dies nach einigen Jahren der „ersten Hilfe“ – auch wegen der zunehmenden bürokratischen Anforderungen – auf.
    1999 Valeriu und uns lässt die Situation vieler Kinder in Costangalia keine Ruhe. Wir beschließen, eine Mittagsküche für Kinder einzurichten.
    2000 Die Küche ist zu einem provisorischen Kindergarten gewachsen. Bis zu 30 Kinder werden im kleinen Gottesdienstraum der Baptistengemeinde betreut.
    2001 Wir beginnen mit unserem Kindergartenbau in Costangalia.
    2002 Mit Valea Perjei, ebenfalls im Süden Moldawiens, haben wir ein neues Ziel auf unseren Fahrten: Wir besuchen dort den orthodoxen Priester Ivan Kovalciuk, der sich sehr für arme Menschen einsetzt.
    2003 Mit Hilfe des Priesters Ivan bauen wir in einen Kindergarten eine Heizung ein und führen Reparaturmaßnahmen durch. Einer neu gegründeten Agrargenossenschaft geben wir mit der Anschaffung einer Saatmaschine Starthilfe.
    In Costesti besuchen wir erstmals Frau Mereacre, die sich um Frauen kümmert, die Opfer des internationalen Frauenhandels geworden sind.
    2004 Durch einen Fernsehbeitrag aufmerksam gemacht, besuchen wir das Kinderkrankenhaus Nr. 1 in Chisinau und statten das Labor mit einem Lumineszenzmikroskop aus.
    2008 Vereinsgründung: Aus einer Initiative der Kirchengemeinde Alt-Schmargendorf, der Evangelischen Rumänien- und Moldawienhilfe Berlin, entsteht unser Verein.
    2013 Aus unserem Kindergarten in Costangalia wird ein Sozialzentrum für Kinder, Jugendliche und alte Menschen.