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  • Hai la masă! – Komm zu Tisch!

    Ein Kochbüchlein aus der Republik Moldau

    Eine der ersten rumänischen Vokabeln, die man lernt, wenn man bei Mariana Batîr in Chioselia, einem kleinen Dorf in der Republik Moldau, zu Gast ist, lautet Poftă bună – Guten Appetit. Familie Batîr ist die moldauische Seite der Evangelischen Moldovahilfe Berlin e.V. und sie symbolisiert auf beste Art und Weise die typisch moldauische Gastfreundschaft. Ausgedrückt wird diese besonders durch das Essen – mâncarea. Das überaus leckere Essen, das wir jeden Tag von Mariana Batir serviert bekamen, veranlasste uns dazu, ein Kochbuch mit ihren Rezepten zusammenzustellen.

    Das Kochbuch beinhaltet 15 Rezepte mit Salaten und Hauptspeisen, welche wir als so lecker empfanden, dass wir sie gerne an Sie weitertragen möchten. Außerdem befinden sich im Anhang auch eine Bildanleitung, wie man auf moldauische Art eine Wassermelone aufschneidet und eine kleine Übersicht über das rumänische Essens-Vokabular.

    Bestellen können Sie das Kochbuch unter Telefon (0 30) 88 53 85 81 oder per Email (kochbuch@moldovahilfe.de, bitte Ihre Postadresse angeben!). Bitte überweisen Sie auch gleich die 10 € zuzüglich Porto- und Umschlagkosten (2,50 €) auf unser Spendenkonto. Das Kochbuch wird Ihnen dann umgehend nach Hause geschickt.

    Aus dem Vorwort des Kochbuches:

    Zu einer moldauischen Mahlzeit gehören in der Regel zwei Gänge: Als Vorspeise gibt es immer eine Suppe oder ciorbă. Ciorbă ist eine etwas sämigere Suppe. Der zweite Gang besteht im Normalfall aus Salaten, Kartoffel-, Reis- oder anderen Getreidegerichten. Außerdem wird zu jeder Mahlzeit Weißbrot und ein bunter Gemüseteller, bestehend aus gelben und roten Tomaten und Gurken, wenn möglich alles aus dem eigenen Garten, serviert.

    Als Getränk wird meistens das so genannte Kompott gereicht. Das ist ein selbst hergestellter Fruchtsaft. Dieser wird besonders in baptistischen Familien getrunken, da diese aufgrund ihres Glaubens keinen Alkohol trinken.

    In Moldova ist es selbstverständlich, dass die Frau in der Küche steht und kocht. Aber das soll bitte keinen Mann daran hindern, dieses Kochbuch und einen Kochlöffel in die Hand zu nehmen und Marianas Köstlichkeiten nachzukochen.

    In diesem Sinne: Poftă bună – Guten Appetit!

    Kochbuch

    Unser persönliches Lieblingsrezept haben wir als Appetitanreger schon mal abgedruckt. Es handelt sich um die Zunge der Schwiegermutter, eine witzige Kleinigkeit aus Auberginen:

    Zunge der Schwiegermutter (Limba soacrei)

    Zutaten

    2 Auberginen
    4 rote und gelbe Tomaten
    Majonäse
    Öl

    Zubereitung

    Die Auberginen in dünne Scheiben schneiden und in Öl dünsten, anschließend abkühlen lassen. Die Tomaten waschen und in längliche Stücke schneiden.
    Die Auberginenscheiben mit Majonäse bestreichen, mit einem Tomatenstück belegen und zusammenrollen. Die längliche Form der Aubergine erinnert an eine Zunge und das Dunkle an das böse Dahergerede einer Schwiegermutter (sehr klischeehaft) – daher der Name Zunge der Schwiegermutter.


    Poftă bună!